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Die Schappeller Spule – The Schappeller Device

In den deutschsprachigen Unterlagen zu Schappeller ist sehr wenig über seine Erfindungen und Entwicklungen zu finden. Allerdings sind viele Dokumente in englischer aber auch in polnischer Sprache zu finden. Wahrscheinlich führte seine Nähe zu den Nazis dazu, dass in Österreich oder Deutschland verbliebenes Material nach dem Krieg vernichtet wurde aus der Angst mit den Nazis in Verbindung gebracht zu werden. Viel Material (Pläne Skizzen Beschreibungen) wurden aber auch von den Geheimdiensten der Siegermächte abtransportiert. Über diese Umwege sickerten später doch einige Unterlagen durch, die zum Teil noch heute erhalten sind.

Die von Schappeller entwickelten Maschinen sollten die „Raumkraft“ nutzbar machen und damit freie Energie liefern. Die oben beschriebene unklare Dokumentenlage hat vielfach dazu geführt dass die Entwicklungen Schappellers in den Bereich der Science Fiction und Esotherik abgeschoben wurden.

Erst in letzter Zeit tauchten einige sehr detaillierte Origianlunterlagen auf:

Construction Detail of the Schappeller Sphere

 Grafik und Beschreibung aus dem Buch „Free Energy – the Karl Schappeller device“  published by Henry Stevens (UK)

Basically it consists of a pair of coils wound on to a hollow ceramic form, shaped spherically and contained in an iron sphere. The coils are of copper tubing packed with a permanent electret material. This constitutes the dynomagnetic generator.
To convert the energy into mechanical energy, a rotor is used, also made from copper tube packed with electret. The sphere functions only after the electret material is polarized.
Because of the terminology in the Schappeller theory, it is naturally difficult to follow, that is, apart from the strangeness of the concepts. After several readings, one might conclude that „glowing magnetism“ or ether precipitation starts if the electric and/or the magnetic fields reach enormous values at a given point. It seems that this is the function of the stator device outlined above.
The arrangement of the fields must be such that A REDUCTION IN THE DENSITY of the ether occurs which continues under its OWN INERTIA.

The resultant compression then causes the production of energy which appears as (radiaton and) magnetism. By this process it would seem that an oscillatory state is set up. This may be so and the FREQUENCY RELATED to the size of the glowing core.
One might expect some sort of longitudinal ether wave to be set up which would be entirely different to the transverse waves of electromagnetic radiation. The wave would cause variations in the ether density which would mean that matter would tend to occupy regions of maximum density in the wave and that the velocity of light would vary slightly between maxima and minima.
In the case of the earth, the Van Allen belts could be taken as an indication of such gravity waves, and for the sun, the obvious fact that the planets occupy orbits that are HARMONICALLY RELATED.
In both cases a standing wave is indicated. (see Pawlicki in „How to Build a Flying Saucer“) It might be worthwhile research to look for variations in the velocity of light in the Van Allen belts.
Lodge deals with the problem of inertia by attributing the property to the ether itself. Matter, he claims, has no inertia as such, but acquires an induction as it moves through the space fabric, or more correctly, the space fabric moves THROUGH IT.
The induction constitutes a change of energy seen as kinetic energy, and the state of motion lasts as long as the induction lasts.
The theory also asserts that the ether itself has an enormous inertia and is IN A PREFERRED STATE OF REST. Small movements give rise to big effects, for example as in gravitational fields. However, cellular vortices which circulate at the speed of light might be extended to larger fluxes. The conclusion to this is that matter accelerated by force fields cannot exceed the speed of light and the approach to it would be exponential.

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Wer war Irene Bauböck?

Unklar ist vieles daran, wie der Nachlass von Schappeller in die Hände des Landes Oberösterreich gekommen ist, und vor allem ob es sich dabei um vollständige Materialsammlungen handelt.

In einem der wenigen Dokumente die darüber veröffentlicht wurden heißt es:

"...Über Vermittlung von Frau Mag. Bauböck bot ein anonymer Verkäufer 
weiteres Material an,der Kauf kam jedoch auf Grund unterschiedlicher 
Preisvorstellungen  nicht zustande. Entgegenkommenderweise wurde 
jedoch eine Kopierung des Materials gestattet  (eine Mappe)..."

Was ist mit den anderen Mappen passiert?


Nachlass von Carl Schappeller

Die gesammelten Materalien des Postmeisters a. D., Schlossbesitzers von Aurolzmünster und Erfinders der sogenannten „Raumkraft“ Karl Schapeller (1875-1947) hat das Oberösterreichische Landesarchiv im Jahre 1998 käuflich von Frau Mag. Irene Bauböck, Ried im Innkreis, erworben. Es handelt sich um elf Schachteln mit Zeitungsausschnitten von 1924 bis 1939, Hefte mit physikalischen und mathematischen Berechnungen, Korrespondenzen und Notizen.

Hier das einzige Dokument das zum Nachlass Schapellers öffentlich zugänglich ist:

Meinen Anfragen um Einsicht wurden bislang mit dem Hinweis, dass die Unterlagen zur Zeit wissenschafltich bearbeitet würden nicht stattgegeben.


Carl Schappeller und die Raumkraft

Wenn dort wirklich etwas ausgegraben wurde, dass mit Hochenergiephysik zu tun hat, dann ist die Verbindung mit Carl Schapeller natürlich sehr naheliegend.

Schapellers eindrucksvolles Anwesen, ein Wasserschloss Aurolzmünster liegt ja nicht weit vom angeblichen Fundort im Hausruckwald entfernt. Wenig weiß man wirklich darüber ob Schapeller nur ein charismatischer Scharlatan war oder ob er tatsächlich einen Weg gefunden hat kalte Fusion zu realisieren.

Schapeller werden ja sehr enge Kontakte zu den Nationalsozialisten nachgesagt, und angeblich soll er große Summen für seine Forschung erhalten haben. Allerdings gibt es keinerlei Hinweise über erfolgreiche Umsetzungen seiner Ideen.

Carl Schappeller kam 1875 in Oberösterreich zur Welt. 1925 wurde ihm von seinen Geldgebern das Schloss Aurolzmünster als Firmensitz zur Verfügung gestellt. Dort begann er seine Forschungen auf dem Gebiet der „Raumkraft“ und mit den Grabungen nach dem Schatz des Hunnenkönigs Attila.  Er fand jedoch neue Geldgeber für seine Aktivitäten. Einer seiner Förderer war der ehemalige Deutsche Kaiser Wilhelm II. Noch im selben Jahr konnte er wieder in das Schloss einziehen. 1935 sollte Schappeller bei Adolf Hitler einen Vortrag über die „Erfindung der Raumkraft“ halten.

Schappeller versprach, mit seinen „Urkraft-Stoffgewinnungsaggregaten“  Silber oder Platin aus dem Erdinneren in reinster Form nach oben zu fördern.  Mit ständig arbeitenden Landwirtschaftsmaschinen und Düngemitteln sollten dreimalige Ernten eingefahren werden und die soziale Not der Vergangenheit angehören. Jeder Besitzer der Urkraft wäre unüberwindlich. 

Der Nachlass Schapellers wurde 1998 vom Land Oberösterreich angekauft, bislang aber nicht zur historischen Bearbeitung freigegeben.

Auf der folgenden Darstellung sieht man wie weit sich zur Zeit Schapellers der Hausruckwald noch erstreckt hat. Aurolzmünster lag also noch direkt am nördlichen Rand dieses riesigen Waldgebiets.