Adolf Eichmann und die Hütte im Hausruckwald

Rattenlinien (englisch „rat lines“) war die von US-amerikanischen Geheimdienst- und Militärkreisen geprägte Bezeichnung für Fluchtrouten führender Vertreter des NS-Regimes und Angehöriger der SS und der Ustascha nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Darunter befand sich auch Adolf Otto Eichmann. Der SSObersturmbannführer, war als Leiter des für die Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden zuständigen Eichmannreferats des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) zentral mitverantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen im weitgehend besetzten Europa.

Seine Flucht nach Argentinien kann nach neueren Erkenntnissen auch durch das Hausruckgebiet geführt haben. Ein Zeitungsartikel und ein fast vergessenes Buch nähren Aussagen hinter vorgehaltener Hand.

Im Buch „Geheime Kanäle – Der Nazi- Mafia auf der Spur“ von Jürgen Pomorin, Reinhard Junge und Georg Biemann finden sich auf Seite 77 und 78 wertvolle Hinweise. In diesem wird aufgezeigt das es vor Ort ein mächtiges Unterstützernetzwerk gab. Es geht um den Großindustriellen Fritz Hatschek, eine Villa in Argentinien, um Länderein im Hausruck und um Adolf Eichmann.

Bis heute halten sich hartnäckige Gerüchte, dass der Massenmörder in einer Waldhütte nahe Wolfsegg  untergebracht und versteckt wurde. Von dieser aus sollen dann die Weichen für dessen Weiterreise nach Südtirol und später Argentinien gestellt worden sein.

Der Wald gehörte Hatschek, gepflegt hat ihn Dipl. Fw. Ing. August Dellacher – Rieger. (Bild) Ein mächtiger Nationalsozialist der ersten Stunde der nach Kriegsende Karriere als Forstwirt machte und nebenbei die VdU* aufbaute und finanzierte.  August Dellacher – Rieger war Ende März 1938 zum Ortsgruppenleiter der NSDAP und zugleich zum Bürgermeister von Frankenburg bestellt. Nach Aussagen von damaligen NSDAP-Mitgliedern war er mit 21 jahren der jüngste Bürgermeister im gesamten Großdeutschenreich. Einige unheilvolle Geschichten und Legenden ranken sich um seine Person. Viel kann durch Schriftstücke und Zeitzeugenaussagen belegt werden, manches bleibt aber reine Spekulation.

Die Geheimnisse um August-Dellacher Rieger, Fritz Hatschek und Adolf Eichmann werden noch einmal Thema auf meinem Blog sein. Zuvor gilt es aber neue Dokumente zu sichten und aufregenden Fragen nachzugehen. ZB. ob die sogennante „Glocke“ oder Repulsine tatsächlich mit Hatscheks Erfindung dem „Eternit“ (Feuerfestes, Asbest haltiges Material das Hatschek Reich werden ließ) ummantelt war. Beleuchten werde ich auch die Vorkomnisse im Redltal bei Frankenburg. In diesem abgeschiedenen Tal liegt der Redltalhof, ein Seminarhotel das nun der FPÖ gehört und August Dellacher Rieger von 1935 – 1938 als Konspirative Einrichtung diente.

*Der „Verband der Unabhängigen“ sah sich als politische Vertretung ehemaliger NSDAP-Mitglieder, Heimatvertriebener und Heimkehrer. Sie war ein Auffangbecken für deutsch-national gesinnte Kräfte in der zweiten Republik und Vorgängerpartei der heutigen FPÖ)


„Eichmanns erstes festes Quartier befand sich in einer Villa in Buenos Aires die dem Zementfabrikanten Hatschek gehörte.“

Auch „die Wirtschaftswoche“ berichtet auf Seite 54 (Ausgabe 9/27 – Februar, März- 1992) über Hatscheks Verbindung zu Adolf Hitler und anderen NS-Verbrechern. Der Report beleuchtet auch das Industrie – Imperium und die politische Gesinnung (er soll ein geheimer Jörg Haider Finanzie gewesen sein) des Fritz Hatschek und bezeugt, dass Sohn Hans „mit einem Mann namens Adolf Hitler in Leonding die Schulbank drückte“.

Martin Kaiser, Das Heimatbuch
„Von der Revolution zum Millenium“ erscheint im Verlag Moserbauer, Ried i.I., Cellofanierter Hardcover-Band im Großformat 22 x 29 cm, 388 Seiten mit über 550 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen.

„Von der vierten Partei zur dritten Kraft. Die Geschichte des VdU“ Autor: Höbelt, Lothar – ISBN: 978-3-7020-0866-6 – Verlag: STOCKER Verlag

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Über antonsalzer

Als Physiker beschäftige ich mich seit über 30 Jahren mit verschwundenen Erfindungen und Technologien und der Lebensgeschichte der Erfinder und Entdecker dahinter. Vieles davon ist nicht nur Verschwörungstheorie Being a physicist I'm focusing since more than 30 years on stories about discoveries and inventions that have been tucked away, stolen or suppressed. Believe me much of these are not just conspiracy or fantasy. Zeige alle Beiträge von antonsalzer

2 responses to “Adolf Eichmann und die Hütte im Hausruckwald

  • ImSinneDerWissenschaft

    Unglaublich welche Personen sich im Hausruck verschanzt hatten um der gerechten Strafe zu entgehen. Wer weiß welche „schwarzen“ Größen sich noch im Hausruck herumtrieben und vielleicht auch noch herumtreiben! Man sollte da mal recherchieren, es würde sich lohnen – im Sinne der Gerechtigkeit!!

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