Schaubergers Repulsine als Antrieb für ultraschnelle Flugzeuge

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Über antonsalzer

Als Physiker beschäftige ich mich seit über 30 Jahren mit verschwundenen Erfindungen und Technologien und der Lebensgeschichte der Erfinder und Entdecker dahinter. Vieles davon ist nicht nur Verschwörungstheorie Being a physicist I'm focusing since more than 30 years on stories about discoveries and inventions that have been tucked away, stolen or suppressed. Believe me much of these are not just conspiracy or fantasy. Zeige alle Beiträge von antonsalzer

3 responses to “Schaubergers Repulsine als Antrieb für ultraschnelle Flugzeuge

  • Peace

    Hallo,

    Nochmals ich, da ich mit auch ausführlich mit Schauberger beschäftigt habe.
    Nur zur Info:
    Das erste Bild ist nicht von Schauberger, sondern einfach nur eine Idee von jemandem, wie Schaubergers Repulsine funktioniert haben könnte.

    Das zweite Bild stammt aus einem Archiv in der Schweiz.
    Es ist eine Skizze, welche vermutlich von den Siegermächten angefertigt wurde, bei der Ausfragung von beteiligten Technikern.
    Leider weiss man nichts genaues von diesem Flugzeugtyp. Die meisten denken heute es sei eine Stipa-Caproni Version der Deutschen. Doch IMHO geht das nicht ganz auf, da die Öffnung hinten dafür viel zu klein wäre.
    Es sind mir nur gerade 2 Quellen bekannt, bei welchen dieser Typ erwähnt wird: Im französischen Technologie-Magazin „Science et Vie“ (1946) und eben im Schweizer Archiv.

    Interessanterweise gibt es einige Briefe von Schauberger, welche etwas Licht in die Beziehung Heinkel-Schauberger bringen.

    Als Heinkel und Schauberger sich das erst Mal treffen, erzählt Schauberger diesem von seinem revolutionären Repulsinen-Antrieb. Er erklärt Heinkel das grundlegende Prinzip und macht Ihm ein paar Skizzen. Sie vereinbaren, dass sich Heinkel bei Schauberger wieder meldet zwecks Vertrag um zusammen dieses Projekt durchzuführen.
    Heinkel meldet sich nicht mehr bei Schauberger, also denkt dieser Heinkel sei nicht interessiert. In Wirklichkeit aber hintergeht Heinkel Schauberger und baut heimlich einen Prototypen, da Heinkel und seine Ingenieure denken, dass Sie genug Informationen von Schauberger bekommen haben um das Projekt ohne Ihn durchführen zu können.
    Hier übrigens eine Skizze von Schauberger an seinen Sohn Walter, wie so ein Flugzeug aussehen müsste: http://img715.imageshack.us/img715/6726/repulsinenflugzeugi135p.jpg

    Interessant ist hier, dass die Skizze, wie das Flugzeug aussehen sollte, ziemlich exakt so aussieht wie die hier gezeigte ominöse Zeichnung des Heinkel-Prototypen. Denn bei den Skizzen die Schauberger Heinkel gemalt hat, wird das Flugzeug mit grosser Wahrscheinlichkeit eben so skizziert worden sein.
    Der einzige Unterschied besteht darin, dass auf der Skizze Heinkel die Abgase hinten herauslässt. Das entspricht aber genau der Schilderung, wie Schauberger diese später erzählt hat, dass das eben Heinkels Fehler war und deshalb der Auftrieb manchmal abrupt zusammenbrach.

    Aber alles in der Reihenfolge:
    Wie ich früher schon erwähnt habe, haben sie (Heinkel) scheinbar tatsächlich einen Prototypen gebaut. Dieser soll sogar geflogen sein, nur leider mit dem Problem das immer wieder plötzlich abrupt der Antrieb abriss. So ist ein Flugzeug natürlich nicht zu gebrauchen. Deshalb wollte Heinkel eben dann durch einen Mittelsmann Schauberger wieder in’s Boot holen. Der Mittelsmann bot Ihm 6% vom Bruttogewinn. Doch Schauberger wurde ja bereits einmal von Heinkel betrogen, da wollte er nicht mitmachen, obwohl er eben wusste, wieso der Effekt abriss (eben die Abgase).
    Schauberger hatte zu dieser Zeit seine Patentanmeldungen zur Repulsine und zum Repulsator laufen und wurde immer vertröstet. Als er dann Druck machte, sagten Sie Ihm, er könne das Patent bekommen, wenn er den Zusatz rausnimmt, dass diese auch als Flugzeug oder U-Boot Antriebe zu verwenden sind. Schauberger wollte dies jedoch nicht. Durch Kontakte der Geheimpolizei hat dann eben Schauberger erfahren, dass Heinkel längst einen „funktionierenden“ Prototypen gebaut hat und nun das Patentamt unter Druck setzte, dass diese Schauberger auf keinen Fall das Patent dazu geben, da er sonst Probleme bekäme…

    Dazu ein Ausschnitt von einem Schauberger Brief über genau dieses Thema (Implosion Nr 135 p38):

    Nun klärt sich das Dunkel, das diese merkwürdigen Bestrebungen umgaben. Schon durch die Geheimpolizei erfuhr ich, daß Heinkel an einem Geheimflugzeug baut, das auch fertig ist, rund 1000 Stundenkilometer Geschwindigkeit erreicht, aber nach kurz andauernder Flugdauer plötzlich aus unerklärbaren Gründen versagt. Kein Mensch wußte Rat und Tat. Dazu kam, daß es sich noch um meine Idee handelt und man fürchtet, daß ich Krach schlage, wenn sich Heinkel mit dieser Sache hervortritt. Wie Du weißt, war ich doch bei Heinkel, der mir die Grundzeichnungen herauslockte und frisch fröhlich mit etwas geänderten Mitteln zu bauen begann. Er leitete, wie ich erfuhr, die Abgase zentral ab, bekam nach rückwärts zu Abflußhemmungen, weil doch diese entladenen Stoffe das Bestreben haben, als sich ausbildende Windsbraut wieder vor- und den Dynamidenstoffen nachzueilen und daher mußten sich naturgemäß Stockungen und damit das unerklärliche Versagen des Flugzeuges ergeben.

    Da Heinkel das Problem nicht lösen konnte, haben Sie das Projekt dann fallen gelassen und sich mehr konventionelleren Antrieben hingegeben.

    Ich hoffe, war nicht wieder zu lange…Sorry!

    Liebe Grüsse
    Peace

  • Wolfram Markhardt-Mueller

    Das Problem mit den Abflusshemmungen ist laengst geloest worden. Als Modell funktioniert dieser Antrieb tadellos. Allerdings erfolgt die Verwirk-lichung und Weiterfuehrung von Schaubergers Projekten nur von Privat-personen, deren Mittel stark begrenzt sind. Daher sind Tests und Bau von grossen Aggregaten nicht moeglich.
    Gruss WMM

  • Peace

    @Wolfram Markhardt-Mueller:

    Lol, und wie kommst Du zu dieser Erkenntnis?

    >Als Modell funktioniert dieser Antrieb tadellos.

    Leider hat es seit Schauberger niemand mehr geschafft eine Repulsine zum Laufen zu bekommen. Nicht einmal die Amis haben es geschafft, mit denen Schauberger zum Schluss zusammen arbeitete.

    Ich denke das grösste Geheimnis liegt definitiv in den Katalysatoren. Wie genau deren Zusammensetzung war, und wo genau sie in der Maschine benutzt wurden. Denn nur ein Zusammenspiel verschiedener Katalysatoren macht die Repulsine funktionsfähig.

    >Allerdings erfolgt die Verwirk-lichung und Weiterfuehrung von >Schaubergers Projekten nur von Privat-personen, deren Mittel stark >begrenzt sind. Daher sind Tests und Bau von grossen Aggregaten nicht >moeglich.

    Glaub mir. Falls irgendwer es tatsächlich schafft ein funktionierendes Modell zu basteln, dann wäre die Organisation für ein grösseres Modell keine Hürde.
    Aber selbst Schauberger selbst hat Jahre, wenn nicht Jahrzehnte benötigt, um von Grundprinzip eine brauchbare funktionierende Maschine zu bauen. Die Repulsine ist in diesem Zusammenhang sehr heikel, da sie enorme Luftmengen durchziehen muss, um die Leistung zu erhalten. IMHO ist das auch der Grund wieso er später eher auf andere Techniken umgeschwenkt ist, wie das Heimkraftwerk, welches mit Wasser betrieben wird. Da Wasser eine viel höhere Wärmekapazität hat, musste auch der Durchsatz und die Rotationsgeschwindigkeit nicht mehr so extrem hoch sein.

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